Girokonto-Anbieter

Nahezu jeder Mensch benötigt für die Abwicklung seines täglichen Zahlungsverkehrs ein Girokonto. Dieses wird heute von nahezu allen Banken sowie von zahlreichen Direktbanken angeboten, um Kunden die Möglichkeit zu eröffnen, Überweisungen zu tätigen, Lastschriften zu beauftragen oder Lohn- und Gehaltszahlungen zu verbuchen.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Girokonto-Anbieter am Markt, die sehr unterschiedliche Konditionen für ein solches Konto bieten. Daher ist es sinnvoll, vor einem Konto-Wechsel die unterschiedlichen Konten zu prüfen und so das individuell beste Konto zu finden, welches zur aktuellen Lebenssituation passt.

Girokonten bieten alle die Möglichkeit, den privaten Zahlungsverkehr abzuwickeln. Zum Kontopaket eines Girokonto-Anbieters gehört in der Regel eine klassische ec/maestro-Karte, mit der Einkäufe bei Händlern möglich sind und gleichzeitig Verfügungen am Geldautomat getätigt werden können. Durch das Maestro-Zeichen sind derartige Verfügungen oft sogar europaweit tätig. Ein solches Kontopaket kann je nach Anbieter zwischen 0-8 Euro pro Monat kosten. Vor allem die Direktbanken bieten ihre Konten kostenlos an und zählen daher zu den beliebtesten Girokonto-Anbietern. Bei der Wahl der Bank sollte allerdings beachtet werden, dass mitunter Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit das Konto tatsächlich kostenfrei geführt wird. So ist bei einigen Banken ein monatlicher Mindesteingang Voraussetzung, bei anderen Banken hingegen müssen Kontoinhaber ein Mindestguthaben unterhalten oder aber ein Depotkonto eröffnen.

Für alle Kontoinhaber, die privat oder beruflich viel auf Reisen sind und daher ein internationales Zahlungsmittel nutzen wollen, bieten die Banken die Kreditkarte. Die klassische Kreditkarte kann rund um den Globus für Bezahlungen an Tankstellen, in Hotels und bei Händlern eingesetzt werden, selbst Bargeldverfügungen am Automaten sind weltweit möglich. Viele Banken haben diese Kreditkarte bereits kostenfrei im Kontopaket integriert, oftmals ist sie aber nur während des ersten Jahres kostenfrei, in den Folgejahren müssen dann die entsprechenden Gebühren von 10-50 Euro bezahlt werden. Vielfach sind sogar die Geldautomatenverfügungen kostenfrei inbegriffen. Alternativ zur klassischen Kreditkarte können Bankkunden der Girokonto-Anbieter oft auch die goldene Kreditkarte nutzen, diese ist jedoch nur sehr selten kostenfrei zu haben, überzeugt aber durch ein umfangreiches Versicherungsangebote.

Neben den Kontogebühren und der Tatsache, ob die Kreditkarte bei den Girokonto-Anbietern enthalten ist, sollten Bankkunden aber auch die Zinsen prüfen, die die Banken entweder für Überziehungen berechnen oder aber für Guthaben bieten. Bei den Dispositionskrediten, die auf privaten Girokonten vergeben werden, berechnen die Banken mitunter zwischen 7,9-15% p.a. Große Unterschiede, die Kontoinhaber durchaus mehrere hundert Euro pro Jahr kosten können. Günstige Girokonto-Anbieter mit niedrigen Zinsen finden sich im Girokonto-Vergleich, wo auch kostenfreie Konten zu finden sind.

Kontoinhaber, die keine Überziehungen beanspruchen, wohl aber Guthaben anlegen wollen, finden beim Girokonto-Vergleich bei BankLupe.de attraktive Angebote. Die Guthabenzinsen werden in diesen Fällen aber selten direkt auf das Girokonto überwiesen, denn meist gehört ein hoch verzinsliches Tagesgeldkonto zum Angebot der Girokonto-Anbieter. Alternativ wird häufig auch das Kreditkartenkonto als Tagesgeldkonto genutzt. Um die attraktive Verzinsung zu nutzen, ist die Überweisung der Anlagebeträge einfach auf das Tagesgeldkonto möglich, Rücküberweisungen können ebenfalls auf das Girokonto beauftragt werden.

Die günstigsten Girokonto-Anbieter sind im Internet zu finden. Sowohl die Kontoeröffnung wie auch die Kontoführung erfolgt daher online. Die entsprechenden Unterlagen für das Onlinebanking werden von den Banken bereits bei Kontoeröffnung zur Verfügung gestellt, um die sofortige Kontoführung zu ermöglichen.

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20. September 2010

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